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Lee-Enfield
Nach dem ersten Weltkrieg kam am Lee-Enfield No. 1 (SMLE)
leichte Kritik auf: Die Waffe war nur mit grossem Aufwand
in den Mengen herzustellen, die in Kriegszeiten benötigt
wurden. Das Gewehr wurde daher zur einfacheren Fertigung
umkonstruiert. Die folgende Entwicklung vom Baumuster zum
serienfertigen Gewehr dauerte gut zehn Jahre. 1931 erhielt
sie offiziell die Bezeichnung Rifle No.4 MK I und löste
somit das Rifle No.1 ab.
Das No.4 stellt das britische Gegenstück zum deutschen
Karabiner 98k dar.
Die einfache Schiebevisierung auf dem Mittelschaft des Vorgängermodells
entfiel zu Gunsten einer Visierung mit Diopter die auf der
hinteren Rahmenbrücke befestigt ist. Zum schnellen
Schiessen oder bei Dunkelheit lässt man jedoch das
Schiebe- oder Spindeldiopter angeklappt und visiert nur
durch eine einfache Lochkimme die in einem 90° Winkel
zum eigentlichen Diopter steht. Das Laden erfolgt mittels
Ladestreifen von oben, das Magazin wird eigentlich nie gewechselt.
Technische
Daten:
Länge: 1.130 mm
Gewicht: 4,12 kg
Züge/Drall: 5/links
Kaliber: .303 british (7,7 x 56R)
Feuerrate: 15 Schuss/min
effektive Schussweite: ca. 900 m
Munitionszufuhr/Magazingröße:
abnehmbares Magazin für 10 Schuss
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Springfield
M 1903
siehe
Alliierte USA
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Sten
Mark 2
Die Sten wurde insgesamt in fünf Versionen gebaut:
Die Urversion Mk. I besaß noch einen Holzschaft und
einen hölzernen Handschutz, der bei der Mk II bereits
wegfiel. Die Mk. III wurde noch mehr vereinfacht, bei ihr
konnte der Lauf nicht ausgewechselt werden, und ihr Laufmantel
war nicht mehr gelocht.
Die Mk. IV wurde ursprünglich für Fallschirmjäger
entwickelt, wurde aber nicht produziert. Die Mk. V schließlich
erschien 1944, zu einem Zeitpunkt, als sich die militärische
Lage zugunsten der Alliierten gewendet hatte. Hier wurden
erstmals wieder Holzteile verwendet, und sie erhielt die
Visierung des Gewehrs Lee-Enfield Nr. 4 sowie eine Bajonetthalterung.
Diese Waffe wurde ab 1944 an die britischen Fallschirmjäger
ausgegeben, und nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie
die britische Standard-Maschinenpistole.
Erwähnenswert wären noch die beiden schallgedämpften
Versionen, die Mk. IIs und die Mk. VIs, die beide an die
Commandos gingen.
Technische
Daten:
Länge: 755 mm
Gewicht: 3,0 kg
Zahl der Züge/Drall: 6/rechts
Kaliber: 9 mm Parabellum
Mündungsgeschwindigkeit: 380 m/s
Feuerrate: 40 s/min bei Einzelfeuer,
400 bis 700 Schuss/min bei Dauerfeuer
effektive Schussweite: 200 m
Munitionszufuhr/Magazingröße:
32 Schuss im seitlichen Stangenmagazin
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Bren
LMG
Das, 1937 in die britische Armee eingeführte, leichte
MG Bren löste das, schon im ersten Weltkrieg verwendete,
Lewis MG ab. In so gut wie jeder Infanterie Einheit war
ein Bren zu finden. Der große Vorteil lag darin, dass
man sich mit dem MG fast so schnell bewegen konnte, wie
die übrigen Einheiten. Teilweise wurde es auch mit
einem grösseren Magazin und einem speziellen Tripod
zur Flugabwehr eingesetzt.
Das Bren LMG (Light Machine Gun) stammt ursprünglich
aus Tschechien und wurde in Brno hergestellt. Nachdem die
Briten Interesse daran bekundeten, wurde es unter Aufsicht
der "Royal Small Arms Factory" in Enfield hergestellt.
Am D-Day und bei der Operation Market Garden kam neben dem
Mk I auch die Mk II, sowie eine verkürzte Mk. III Version
für die Fallschirmtruppen zum Einsatz.
Technische
Daten:
Kaliber: .303
Gesamtlänge: 1150 mm
Lauflänge: 635mm
Gewicht (ungeladen): 10.15 kg
Feuerrate: 500-540 Schuss/min
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M1919A4
Browning LMG
siehe
Alliierte USA |
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Webley
MK4
Die Webley MK4 war ein einfacher Revolver, der von 1939
bis 1945
weitgehend in der Armee British Commonwealth benutzt wurde.
Die MK4 war einfacher abzufeuern und benötigte weniger
Übung/Training als
die im 1. Weltkrieg verwendete Webley.
In einige Ländern wird die MK4 sogar heutenoch benutzt,
was zeigt wie
beliebt diese Waffe ist.
Technische
Daten:
Kaliber: .455 British, .38/200 (.38S&W)
Gesamtlänge: 267 mm
Lauflänge: 127 mm
Gewicht (ungeladen): 767 g
Munition:
6Schuss Rundmagazin
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Mark
I "Mills Bomb"
Sie bestand aus einem gusseisernen Korpus der zwecks besserer
Fragmentierung mittels längs- und querlaufender Rillen
segmentiert war.
So sollte sie bei der Detonation in Splitter optimaler Größe
zerfallen. Der Detonator wurde durch eine weiter untere
Öffnung mittig im Granatkörper angebracht und
beherbergte ein Perkussionszündhütchen mit Verzögerungsbrandsatz.
Das von oben angebrachte Schlagstück wurde mittels
einer Feder mit der Wucht von 15 kg auf das Zündhütchen
getrieben.
Wurde nun der Splint abgezogen, war die Granate zwar wurfbereit,
dennoch immer noch sicher, da Feder und Schlagstück
vom Bügel gehalten wurden. Beim Wurf löste sich
der Bügel im Flug und die Granate detonierte nach fünf
Sekunden Verzögerung.
Die Granate wurde von offizieller Seite begeistert angenommen
und erhielt die Bezeichnug No.5 MK1. Sie wurde im Frühjar
1915 erstmalig an die Truppe ausgegeben.
Anfänglich gab es bei der Truppe Probleme im Umgang
mit der Granate. Wenn der Sperrbügel fälschlicherweise
mit den Fingern umfasst wurde, konnte bei gezogenen Splint
bereits ein leichtes Lockern der Hand dazu führen,
dass das Schlagstück abschlug, obwohl der Sperrbügel
noch anlag. Dies führte zu hunderten von Unfällen.
Technische
Daten:
Gewicht: ca. 650 g
Länge: 9,7 cm
Durchmesser: 5,8 cm
Wurfweite: 20 - 30 m
Zündverzögerung: 5 sek
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