|
|
|
Der
M1 Carbine
Aufgrund der großen Erfolge Deutschlands mit seiner
Blitzkriegtaktik war man zum Handeln gezwungen und so wurde
im Juni 1940 ein Wettbewerb für eine neue Infanteriewaffe
ausgeschrieben. Die Aufgabe bestand darin, ein automatisches
Gewehr, mit einem Gewicht von nicht mehr als 2,5 kg, einer
Einsatzschussweite von mindestens 274 m und einer ebenso
einfachen Handhabung wie beim M1 Garand zu entwickeln. Man
einigte sich außerdem auf eine Magazinkapazität
von 20 Schuss.
Am 22. Oktober 1941 baute die Firma Winchester eine neuen
Waffe, welche unter dem Namen "M1 Carbine" zur
Standardwaffe der US Streitkräfte erklärt wurde.
Trotz des ursprünglichen Einsatzzweckes als Verteidigungswaffe,
wurde der M1 Carbine auch zunehmend an vorderster Front
eingesetzt und spielte beispielsweise bei der Landung der
Amerikaner in Nordafrika und in der Normandie eine entscheidende
Rolle. Der M1 Carbine ist ein Gasdrucklader, vom Aufbau
dem System des M1 Garand nicht unähnlich.
Technische
Daten:
Länge: 904 mm
Gewicht: 2,48 kg
Lauflänge: 457 mm
Zahl der Züge, Drall: 4, rechts
Kaliber: .30 M1 Carbine (7,62 x 33 mm)
Mündungsgeschwindigkeit: ca. 610 m/s
Feuerrate: 45 Schuss/min
effektive Schussweite: 250 m
Munitionszufuhr/Magazingröße: 15 Schuss Stangenmagazin
|
|
|
|
Der
M1 Garand
Das Springfield M1, entworfen von
John C. Garand, wurde 1932 bei der US-Army als Standardgewehr
eingeführt.
Es war von 1936 bis 1957 das Standardgewehr der US-Army.
Es ist ein zuverlässiger, robuster Gasdrucklader,
das mit einem 8 Patronen fassenden Magazin ausgestattet
war. Es war
robust, verlässlich und war das erste halbautomatische
Gewehr der USA, welches in einem Krieg Verwendung fand.
Die einzigen Nachteile des Garand
waren das Gewicht und die begrenzte Magazinkapazität.
Das M1 Garand war
die Hauptwaffe der Amerikaner
im 2.Weltkrieg.
Es gab auch Snipervarianten des Gewehrs. Diese M1C und M1D
genannten Gewehre unterschieden sich nur durch die Zielfernrohre
vom Standardgewehr. Das M1C hatte ein M81 2,5x Zielfernrohr
und das M1D ein M82 2,5x Zielfernrohr. Diese wurden im zweiten
Weltkrieg, Koreakrieg und den Anfangsjahren des Vietnamkrieges
verwendet. Das M1D war bis 1960 das offizielle Snipergewehr
der US-Army. Sie benutzten beide Standard .30-06 Kaliber
Munition und konnten entweder manuell oder über ein
achtschüssiges Magazin geladen werden.
Technische
Daten:
Kaliber: .30 (.30-06)
Länge: 1107 mm
Gewicht geladen und mit Zubehör: 5,10 kg
Gewehrlauf: 609,6 mm, 4 Züge mit Rechtsdrall
Geschwindigkeit: V0 853,44 m/s
Effektive Reichweite: 402,3 m
Magazin: 8 Schuss Spring-Steel-Clip-Magazin,
Clip-Auswurf nach letztem Schuss
Feuerrate: 128-192 Schuss pro Minute
|
|
|
|
Springfield
M 1903
1900 wurde die Entwicklung der Waffenfirma Springfield an
einem Gewehr mit Bolzenverschluss und Magazin abgeschlossen,
kombiniert wurden die Karabiner Krag und Mauser. Die neugeschaffene
Patronenzufuhr, wobei 5 Patronen in einem Clip gefasst wurden,
erwies sich als äußerst robust, da der Clip komplett
im Patronenlager verschwand.
Die Produktion begann 1903, daher auch die später offizielle
Bezeichnung Springfield ´03. Die Springfield M 1903
war von 1903 bis 1936 das Standardgewehr der amerikanischen
Armee.
Mit Ausbruch des 2. Weltkrieges mangelte es den US-Truppen
an einem offiziellen Scharfschützengewehr. Zur Deckung
dieses Bedarfs ordnete die Führung den Umbau des Gewehrs
M1903A3 für diesen Zweck an. Die so entstandene Waffe,
genannt M1903A4 war das einzige massenhaft produzierte Scharfschützengewehr
des Krieges. Mit der neuer Zieloptik, der M73B1, verfügte
es über eine fünffache Bildverstärkung.
Es war zwar kein richtiges Spezialscharfschützengewehr,
erfüllte aber seinen Zweck im Rahmen seiner Anforderungen.
Bis 1943 wurde in vielen Einheiten noch die Springfield
genutzt, da das M1 Garand noch nicht in ausreichender Stückzahl
geliefert wurde.
Technische
Daten:
Kaliber .30 (7,62 mm)
Patrone .30 x 06 (7,62 x 63 mm)
Magazin (Integriert) 5 Schuss (Röhrenmagazin)
Mündungsgeschwindigkeit 880 m/sec
Optische Vergrößerung 5x
Gewicht 4,25 kg
Mechanismus Einzellader (Bolzenverschluss)
Waffenlänge 1,097 m
|
|
|
|
M1A1
Thompson
Berühmt wurde die Thompson mit ihrem „zivilen“ 50 Schuss
Trommelmagazin aus den Gangsterfilmen der 30er Jahre. John
T. Thompson, begann - nachdem er 1918 von der Armee in den
Ruhestand ging - mit der Arbeit an einer Waffen für kurze
Distanz. Im Frühjahr 1920 entwickelte Thompsons Firma einen
semi- und vollautomatischen Prototyp, der in der Lage war
800 Schuss in der Minute abzufeuern. Trotz der exzellenten
Testergebnisse wurde die M1A1 weder von der US Army noch
von den US Marines angenommen. Thompson schloss einen Vertrag
mit Colt unter der Bezeichnung „Thompson Submachine Gun,
Model 1928A1“ ab. Die von Colt produzierten Waffen „überlebten“
bis zum Anfang des Zeiten Weltkriegs. 1940 bestellte die
US Army 20.000 Waffen dieser Gattung, 1941 wurden weitere
319.000 geordert. Die ersten Versionen der Thompson wurden
auch vor den Amerikanern von den britischen Truppen eingesetzt.
Eine ihrer Hauptvorzüge war die Beständigkeit, wenn sie
Schmutz, Schlamm und Regen ausgesetzt war, leistete sie
immer noch zuverlässig ihren Dienst. Die Hauptnachteile
hat die Thompson in ihrem Gewicht, in der Ungenauigkeit
in Entfernungen über 50 Meter und ihrer Durchschlagskraft.
Technische
Daten:
Kaliber: 45 (11,4 mm)
Magazin: 30, (20) Schuss (50er Trommel)
Feuergeschwindigkeit (theor.): 500-700 Schuss/min
Mündungsgeschwindigkeit: 920 m/sec
Effektive Reichweite: 50 m
Gewicht 4,9 kg
Mechanismus semi-, oder vollautomatisch
Waffenlänge 1,097 m
|
|
|
|
Browning
Automatic Rifle "BAR"
Das Browning Automatic Rifle oder kurz BAR wurde von dem
Amerikaner John Moses Browning (1855-1926) entwickelt.
Dieses für Einzel- und Dauerfeuer eingerichtete BAR
war 1220 mm lang und wog 7,2 kg. Im Gegensatz zu vergleichbaren
automatischen Waffen, konnte der Schütze die Waffe
allein tragen und bedienen. "Walking-Fire" war
das Konzept was bei einem Test der Presse vorgeführt
wurde. Dabei sollte der Schütze beim Angriff aus dem
Hüftanschlag schießen. Aus diesem Grund fehlt
dem MG auch das Zweibein.Erst kurz vor dem Eintritt der
USA in den 2. Weltkrieg erschien das letzte Modell M 1918
A2. Wichtigste Änderung war die Dauerfeuerkontrolle.
Anstelle der Einzelfeuereinrichtung bekam das BAR die Einstellmöglichkeit
auf eine niedrige Kadenz von nur 350 Schuß / Minute.
Damit konnte der Schütze die Waffe viel besser kontrollieren,
jedoch erforderte das Abgeben von einzelnen Schüssen
ein wenig Übung. Die andere Dauerfeuerstufe blieb bei
ca. 550 Schuß / Minute. Ansonsten wurde das Zweibein
direkt an der Mündung montiert, es ließ sich
anklappen und höhenverstellen.
Technische
Daten:
Gesamtlänge: 1220 mm
Lauflänge: 610 mm
Gewicht ungeladen: 7,20 kg
Züge / Richtung 4 / rechts
Visierschußweite: 300 -1500 Yards
Einsatzschußweite max: 800 m
Kaliber .30-06 Springfield oder 7,62x63 mm
|
|
|
|
M1919A4
Browning LMG
Das ursprünglich für die Panzermontage gedachte
leichte MG M1919A4 vom
Kaliber .30 übernahm schließlich eine Rolle,
die in einer typischen US-Infanterieeinheit gefehlt hatte:
ein mobiles MG. Die damals eingesetzten MGs waren vor dem
1. Weltkrieg entwickelt worden und konnten aufgrund ihres
Gewichts nur defensive, statische Aufgaben übernehmen.
Das M1919A4 war leicht genug für die Bewegung mit der
Einheit und konnte in Windeseile auf ein Zwei- oder Dreibein
gestellt werden. Sogar für den Abwurf mit Luftlandetruppen
war es leicht genug, die normalerweise wegen ihrer Minimalausrüstung
über zu geringe Feuerkraft verfügten.
Technische
Daten:
Kaliber: .30in Browning,
7,62x51mm NATO (.308 Win)
Magazin: Gurt 250 Schuss
Länge: 1041mm
Lauflänge:
610mm,
Züge / Richtung 4 / rechts
Gewicht: 14.05kg, 18.5kg (mit Dreibein)
Feuerrate: 400-550 Schuss/min
Mündungsgeschwindigkeit:
853m/s (.30in Browning)
Schussweite: 1000-2000m
|
|
|
|
M1911
Colt
Nachdem
die US-Army den Revolver SAA im Kaliber .45 Colt durch einen
Revolver im Kaliber .38 Special ersetzt hatte, musste sie
bei den Kämpfen auf den Philippien feststellen, dass
die "Mannstoppwirkung" der kleineren .38er Geschosse
viel schlechter war als bei den gewohnten .45 Geschossen
des Colt SAA 1873 (Colt Single Action Army Model 1873->
der berühmte Peacemaker!). Also wurde eine neue Waffe
in einem .45er Kaliber gesucht. Vorzugsweise sollte die
neue Waffe eine moderne Selbstladepistole sein. John
Moses Browning war zu dieser Zeit bei Colt angestellt und
hatte schon Selbstladepistolen, wenn auch in anderen Kalibern
entwickelt. Diese Pistole war 1902 für .38 ACP eingerichtet.
So entstand 1905 eine vergrößerte Version der
Pistole im Kaliber .45 ACP. Diese wurde nun intensiven Prüfungen
durch die US-Army unterzogen und nach einigen Änderungen
schließlich im Jahre 1911 eingeführt. 1924
wurde die Pistole weiter verbessert und als Colt 1911A1
weitergeführt.
Technische
Daten:
Länge: 220 mm
Gewicht: ca. 1.050 g
Kaliber: .45 ACP/.50GI
Magazinkapazität: 7 Patronen+1
effektive Schussweite: 50 m/75m
Mündungsgeschwindigkeit: bis 300 m/s
|
|
|
|
Mark
II A1
Die
"Mk 2A1 Fragmentation Grenade" war die von den
US Truppen am häufigsten im 2. Weltkrieg eingesetzte
Handgranate. Ihre harte Eisenummantelung hatte einzelne
Segmente, um das Aufbrechen bei der Explosion besser zu
kontrollieren. Außerdem galt sie als sehr zuverlässig,
ganz im Gegensatz zu den Granaten der Achsenmächte.
Wegen ihrer Form wurde sie weithin bekannt als "Pineapple"
(Ananas).
Technische
Daten:
Zeitverzögerung: 4,0 bis 4,8 sec.
Sprengstoff : 22,5 Gramm
Wirkungskreis: 5 bis 10 Meter
Wirkungskreis der Fragmente : 50 Meter
Gewicht : 0,64 kg
Länge : 140 mm
|
|
|
|
Bazooka
M9A1
Die
Bazooka M9A1 wurde nach einem selbstgemachten Musikinstrument
des in den USA bekannten Radio Comedians Bob Burns benannt.
Sie wurde 1940 vom Army Captain Leslie Skinner und dem
Navy Lieutenant Edward Uhl entwickelt. Zwar hatte die
US Armee schon seit längerem eine Panzerabwehrwaffe
in Entwicklung, jedoch überzeugten Skinner und Uhl
mit ihrer simplen Erfindung und somit wurde die Bazooka
in Produktion gegeben. Ursprünglich
wurde sie zwar "M1 Rocket Launcher" genannt,
doch setzte sich der Spitzname "Bazooka" durch,
der ihr von den Soldaten wegen der physischen Ähnlichkeit
zu Burns' Musikinstrument gegeben wurde. Zunächst
waren in der Bazooka Batterien eingebaut, die für
die Zündung der Rakete sorgten, jedoch wurden diese
bald von einem Zündmagneten ersetzt. Am effektivsten
lässt dieser Raketenwerfer sich von 2 Leuten bedienen,
wobei einer davon die Raketen abfeuert und der andere
nachlädt. Die
Bazooka M9A1 wurde nach dem 2. Weltkrieg durch die viel
durchschlagskräfitgere M20 Bazooka ersetzt.
Technische
Daten:
Kaliber: 60mm
Länge: 155cm
Gewicht 6,81kg
Maximale Reichweite 350-450m
Effektive Reichweite 110m
|
|
|
|
Willys
Jeep MA
Am
27. Mai 1940 hat die US ARMY insgesamt 135 Firmen, die Fahrzeuge
herstellten, aufgefordert, einen leichten Geländewagen
mit Vierradantrieb anzubieten. Am Wettbewerb beteiligten
sich drei Firmen. Aufgrund der Fahreigenschaften, der Motorleistung
und schließlich auch des Preises wurde
die Massenproduktion WILLYS MA ausgewählt. Der Jeep
war das Standardfahrzeug der Alliierten Streitkräfte
während des Zweiten Weltkriegs, er wurde in einer sehr
hohen Stückzahl produziert und kam auf allen Kriegsschauplätzen
zum Einsatz.
Technische
Daten:
Motor: Willys MB 442, Viertakt-Vierzylinder
Hubraum: 2199,54 ccm
Motorleistung: 44 KW (63PS)
Durchschnittlicher Spritverbrauch:
11,7l/100Km Straße
bis zu 20l/100Km im Gelände
Getriebe: 3+1 mit Reduktion, 2+3
Zuschaltbarer Allradantrieb
Bereitschaftsgewicht: 1054 Kg
Nutzgewicht: 363 Kg
Höchstgeschwindigkeit: 105 KmH
Max Steigfähigkeit: 60 %
Gesamtlänge: 3,36 m, Breite: 1,75 m |
|
|
|
M4A1
Sherman
Der M4A1 war der erste Sherman, der bei der Truppe angekommen
ist. Äußerlich konnte man ihn gut vom M4 unterscheiden,
da seine Aufbauten aus einem Teil bestanden und somit
runder aussahen, da sie nicht zusammengeschweißt
werden mussten. Die ersten M4A1 waren mit der alten 7,5cm-
Kanone M2 ausgerüstet (die neue M3 war noch nicht
verfügbar) sowie zwei MGs. Nach nur wenigen Exemplaren
kam die neue M3-Kanone standardmäßig zum Einbau.
Die ersten Panzer waren stark von der Produktion des M3
beeinflusst. So hatten die ersten Panzer noch die Luftfilter,
die Auspuffkonstruktion und Laufwerksteile des M3.
Angetrieben
wurde er vom gleichen Motor wie der M4. Grob gesagt unterscheiden
sich beide Panzer nur durch den einmal gegossenen und
einmal geschweißten Aufbau. Es wurden auch die selben
Änderungen wie beim M4 vorgenommen, so fielen die
einfachen Sehschlitze weg, einteilige Getriebegehäuse,
Zusatzpanzerung, neue Laufwerksteile und die M34A1-Lafette.
Technische
Daten:
Besatzung: 5 Mann
Gewicht: 30,3 t
Länge: 584 cm, Breite: 262 cm
Höhe: 274 cm
PS: 400
Verbrauch: 412 Liter l/100 km Straße
Hauptbewaffnung: Geschütze 7,5 cm M3 L/40 Nebenbewaffnung:
1x 7,92mm MG im Turm
Zielmittel: 1x Kaliber .30 MG M1919A4 im Bug
1x Kaliber .30 MG M1919A4 im Turm
1x Kaliber .50 MG HB M2 auf dem Turmdach
Munition: 97 Schuss für die 7,5 cm M3 L/40
4750 Schuss für die Kaliber .30 MGs
300 Schuss für das Kaliber .50 MG
|
|
|
|