A
B C D E
F G H I
J K L M
N O P Q R
S T U V
W X Y Z
AGP-
Steckplatz (-Anschluss)
Viele jüngere Grafikkarten werden mit dem AGP-Anschluss
(„Accelerated Graphics Port“) verbunden, über den
Grafikdaten besonders
schnell übertragen werden. Es gibt AGP1X, AGP2X, AGP4X und AGP4X.
Je höher die Zahl im Namen ist, desto schneller läuft die
Datenübertragung.
In der Praxis spielt der Geschwindigkeitsunterschied zwischen AGP4X
und AGP8X bei aktuellen Spielen allerdings keine entscheidende Rolle.
Analog
Analoge Signale, wie Musik aus Lautsprechern, haben einen stufenlosen,
kontinuierlichen Frequenzverlauf. Über analoge Ein und Ausgänge
können Soundkarten zum Beispiel mit den „AUX“-Ein-
und Ausgängen einer
Stereoanlage oder eines Fernsehers verbunden werden.
Anisotropisches
Filtern
Spezielle Methode, mit der perspektivisch verzerrte Texturen
(etwa eine Straße, die vom Betrachter weg führt) in Spielen
qualitativ
besser und somit realistischer dargestellt werden können. Diese
Filtermethode müssen sowohl das Spiel als auch die Grafikkarte
„verstehen“, und sie erfordert hohen Rechenaufwand. Anisotropisches
(übersetzt: uneinheitliches) Filtern fördert zudem die Lesbarkeit
von Texten auf der Textur.
Arbeitsspeicher
Der Computer lädt bei der Arbeit Daten in den Arbeitsspeicher
(RAM).
Schalten sie den PC aus, so geht der Inhalt des Arbeitsspeichers verloren.
Benchmark
Programm zum Feststellen und Vergleichen der Arbeits- und Spielgeschwindigkeiten
von Computern.
Betriebssystem
Das Betriebssystem ist das wichtigste PC-Programm, ohne das kein Computer
läuft. Es verarbeitet eingegebene Daten, verwaltet die gespeicherten
Dateien und kontrolliert angeschlossene Geräte, zum Beispiel
Drucker und Festplatten. Gleichzeitig dient es als Basis für
Arbeitsprogramme.
Die verbreiteten „Windows“- Betriebssysteme von Microsoft
erlauben es
dank ihrer grafischen Oberfläche, den Computer fast ausschließlich
per Maus zu steuern.
Bildpunkt/Bildauflösung
Das auf einem PC-Monitor gezeigte Bild besteht aus einzelnen Bildpunkten
(Pixel). Der Wert für die Auflösung gibt an, aus wie vielen
Punkten sich ein Bild zusammensetzt. Die Auflösung wird als Zahlenpaar
für die waagrechte und senkrechte Richtung angegeben, etwa 800
x 600 oder 1024 x 768 Bildpunkte.
Je höher die Bildauflösung, desto genauer die Darstellung.
Als dritter Wert wird oft die Farbtiefe angegeben: 1024 x 768 x 24
steht für 1024 x 768 Bildpunkte
bei einer Farbtiefe von 24 Bit (entsprechen 16,7 Millionen Farben).
Bildwiederholfrequenz
Gibt in der Einheit Hertz an, wie oft das Bild pro Sekunde auf dem
Monitor
neu aufgebaut wird. Auf Röhrenmonitoren werden Werte ab 75 Hertz
als angenehm empfunden.
BIOS
Basic Input/Output System, also „grundlegendes Ein- und Ausgabeprogramm“.
Dabei handelt es sich um das Grundprogramm des Rechners, das in einem
Baustein auf der Hauptplatine gespeichert ist.
Es startet nach dem Einschalten das Betriebssystem.
Bit
Bit ist die kleinste in einem Computer verarbeitete informationseinheit.
Elektronische Rechenmaschinen sind im Prinzip eine Anordnung von Schaltern,
die entweder ein- oder ausgeschaltet sind, also Strom durchlassen
oder nicht. „EIN“ heißt in der Fachsprache „1“,
„AUS“ heißt „0“. Mit der Kombination
sehr vieler unterschiedlich gestellter Schalter, also langer Ketten
von „Nullen“ und „EINSEN“, lassen sich beliebige
verschiedene Zahlenwerte darstellen. Ein Bit ist mit einem Schalter
vergleichbar. Mit zwei Schaltern (also zwei Bit) sind bereits vier
Kombinationen denkbar, die vier verschiedenen Werten entsprechen:
„00“, „01“, „10“, „11“.
Heutige Mikroelektronik ermöglicht es, auf einem winzigen Prozessor
Millionen elektronischer Schaltungen anzubringen,
damit also Milliarden mathematischer Werte zu berechnen, und das mit
unvorstellbarer Geschwindigkeit. Diese riesige Zahl schneller Rechenvorgänge
ermöglicht die Darstellung kompliziertester Zusammenhänge,
zum Beispiel bewegter Bilder auf dem Monitor des Computers.
Blu
Ray Disc
Eine Blu Ray Disc (oder auch BD-ROM) ist ein Speichermedium,
groß wie eine CD und mehrschichtig aufgebaut wie eine DVD.
Sie hat mit bis zu 54 Gigabyte pro Seite eine wesentlich größere
Speicherkapazität als CD und DVD. Konkurrenzsystem zur HD-DVD.
Bluetooth
Standart für Datenübertragung per Kurzstreckenfunk. Benutzt
wird Bluetooth,
um Computer, Zusatzgeräte, wie Tastaturen und Mäuse, aber
auch Handys drahtlos zu verbinden. Gegenwärtige Bluetooth-Geräte
haben eine garantierte Funkreichweite von zehn Metern. Die zweite
Stufe des Bluetooth-Standards
soll Datenübertragung auf 100 Meter Entfernung ermöglichen.
Byte
Computer-Informationseinheit. Ein Byte besteht aus acht Bit.
Client
Siehe Server.
Composite
Video-Standard mit einem gemeinsamen Kabel für alle Bildinformationen.
Fast alle Fernseher und Spielekonsolen haben Composite-Anschlüsse.
Das über eine solche Verbindung übertragene Signal ist allerdings
schlechter
als ein per Scart-Kabel übertragenes Bildsignal, das die einzelnen
Bildinhalte
über getrennte Kabeladern führt und infolgedessen ein deutlich
besseres Gesamtsignal liefert.
dBA
Abkürzung für Dezibel-A. dBA ist die übliche Maßeinheit
für Lautstärke.
DDR/DDR2/GDDR3
DDR bedeutet „doppelte Datenrate“ und wird meist im Zusammenhang
mit Arbeitsspeichern verwendet. Dabei erfolgt nicht, wie früher,
pro Taktsignal
nur eine Datenübertragung, sondern zwei. DDR2 transportiert Datenmengen
noch viel schneller. Der neue Grafikspeicher-Typ GDDR3
(Abkürzung für Graphics Double Date Rate 3),
soll mit bis zu 800 Megabyte arbeiten (statt bisher 400)
Digital
Digitale Informationen oder Signale liegen in einem genau definierten
Maß vor, nämlich in den beiden Grundwerten „1“
oder „0“ – Zwischenwerte sind nicht möglich.
Digitale Ein- und Ausgänge von Soundkarten übertragen also
Informationen, etwa Musik, digital in Form von aneinandergereihten
Nullen
und Einsen. (Bits)
Direct-X/Direct-3D
Das ist eine Programmsammlung für Windows, die die Wiedergabe
von
grafischen Effekten und von Klängen verbessert und beschleunigt.
Direct-3D ist ein elementarer Bestandteil von Direct-X und
für grafische Effekte und Bilddarstellung zuständig.
Dolby-Digital-5.1-Decorder
„Dolby Digital“ ist ein Heimkinoton-Standard, bei dem
der Ton über bis zu
sieben Kanäle wiedergegeben wird. In dieser Bestform heißt
der Standart
„Dolby-Digital EX“ oder „Dolby-Digital 6.1“.
Bei dem verbreiteten
„Dolby-Digital 5.1“ werden Töne über fünf
im Raum verteilte Lautsprecher
und einen Tieftöner wiedergegeben. Als Decoder bezeichnet man
Programme
oder Geräte, die verschlüsselte, ineinander verschachtelte
oder aus übertragungstechnischen Gründen zusammengefasste
Signale wieder in die ursprüngliche Form wandeln (decodieren).
So kommt man zum Beispiel nur in
den Genuß des Heimkinotons Dolby-Digital, wenn der angeschlossene
Verstärker einen Dolby-Digital-Decoder enthält.
dpi
Abkürzung für „dots per inch“, auf Deutsch „Punkte
pro Zoll“.
In dieser Einheit wird beispielsweise angegeben, wie viele Punkte
ein
Drucker zu Papier bringen kann, aus wie vielen Punktensich das Bild
in
einer Datei zusammensetzt. Je höher der dpi-Wert ist, desto besser
fällt
die Bildqualität aus.
DSL
Die Abkürzung DSL steht für den englischen Begriff „Digital
Subscriber Line“,
auf deutsch:“digitale Teilnehmer-Anschlußleitung“.
Diese Internet-Verbindung
ist bis zu 12x schneller als ISDN. Bis zu 96 000 Zeichen pro Sekunde
können empfangen werden. Während einer Internet-Verbindung
wird die Telefonleitung nicht blockiert. T-DSL ist der Markenname
für das DSL-Angebot der Deutschen Telekom. Manche Geräte,
wie zum Beispiel die PS2 oder dir Xbox, können Internet-Verbindungen
nur über den DSL-Anschluß oder ein DSL-taugliches Modem,
nicht jedoch über ein normales Modem oder über eine ISDN-Leitung
aufbauen. Der DSL-Splitter wird zwischen dem Telefonanschluß
und dem DSL-Modem installiert. Er trennt die verschiedenen Datenarten,
die über die Telefonleitung übertragen werden; Sprachdaten
eines Telefongesprächs einerseits und Internet-Daten andererseits.
Dual
Channel
Speichertechnik, die dem Prozessor zwei Kanäle zur Verfügung
stellt,
um Daten in den Arbeitsspeicher zu schicken. Der Speicherdurchsatz
wird
so nahezu verdoppelt. Dual-Channel benötigt zwei hochwertige,
möglichst identische Speichermodule.
DVD
Auf einer „Digital Versatile Disc“ können Daten gespeichert.
Eine DVD-ROM fasst 4,7 oder 8,5 Gigabyte (GIG) Daten, eine Video-DVD
sogar ganze Spielfilme. Die DVD-Audio ist ein möglicher Nachfolger
der
Musik-CD. Das neue Tonaufzeichnungsverfahren liefert eine erhebliche
verbesserte Klangqualität. Außer fertig bespielten DVDs
gibt es auch
Leer-DVDs, die sogenannten DVD-„Rohlinge“, die man mit
einem DVD-Brenner selbst beschreiben kann. Eine DVD-R oder DVD+R lässt
sich nur einmal beschreiben, DVD-RW und DVD+RW können mehrmals
beschrieben und
jederzeit wieder gelöscht werden. Hinter diesen beiden Bezeichnungen
stecken unterschiedliche technische Standards von konkurrierenden
Firmenkonsortien. Um den Inhalt von Video-DVDs am Fernsehbildschirm
betrachten zu können, benötigen Sie einen DVD-Spieler. Auch
der PC muss
ein DVD-ROM-Laufwerk haben, um DVDs lesen zu können. Die DVD-RAM
schließlich ist eine silberfarbene Scheibe, die wie eine Diskette
in einer Plastikhülle steckt, beschreibbar ist und in Konkurrenz
zu den verbreitenden Formaten DVD-R und DVD+R steht. Außerdem
gibt es Double-Layer-DVDs.
Die verfügen über zwei Schichten, die von einer halbdurchlässigen
Schicht
aus einer Silberlegierung getrennt werden. Um diese DVDs mit den
gesamten 8,5 GIG zu beschreiben, ist ein spezieller Double-Layer-Brenner
nötig.
DVI
Am DVI-Ausgang einer Grafikkarte kann man einen digitalen Flachbildschirm
anschließen. DVI ist die Abkürzung für „Digital
Visual Interface“.
EIDE
Abkürzung für „Enhanced Intergrated Drive Electronics“.
EIDE ist eine Norm für interne Anschlüsse im Computer. Die
meisten Rechner haben zwei, einige auch vier EIDE-Anschlüsse,
an die jeweils maximal zwei Geräte, so zum Beispiel Festplatten
oder CD-ROM-Laufwerke, angeschlossen werden können. Der EIDE-Anschluß
kann Daten mit maximal 133 Megabyte pro Sekunde weiterleiten.
Firewire
Bezeichnung für eine in der Unterhaltungsindustrie weit verbreitete
Anschlussform für Computer und andere elektronische Geräte.
Damit werden Übertragungsraten von maximal 50 Megabyte pro Sekunde
erreicht.
FSAA
Abkürzung für „Full-Scene-Anti-Aliasing“. Steht
für „Kantenglättung“. Die verbesserte Darstellung
von Kanten verhindert den „Treppeneffekt“, die Erscheinung,
dass auf Bildschirmen und Druckern schräg verlaufende Linien
stufig dargestellt werden. Eine mögliche Abhilfe besteht darin,
benachbarte Bildpunkte durch Farbverläufe anzugleichen, das so
genannte Anti-Aliasing.
Durch farbliche Angleichung benachbarter Bildpunkte werden die
„Treppenstufen“ ausgeglichen. Dabei kann es allerdings
passieren, das die Darstellung von Linien breiter erscheint.
GDDR3
Siehe DDR-RAM.
Gigabyte
1024 Megabyte
Gigahertz
1000 Megahertz
Grafikprozessor
Der Grafikprozessor auf der Grafikkarte berechnet komplizierte Spielgrafiken,
also zum Beispiel räumlich dargestellte Landschaften, und entlastet
damit den Hauptprozessor des Computers von diesen rechenaufwendigen
Arbeiten.
Grafikspeicher
Da der Weg zwischen dem Arbeitsspeicher und der Grafikkarte in einem
Computer sehr lang ist und der Datentransport viel Zeit benötigt,
hat der Grafikprozessor auf der Grafikkarte einen eigenen Arbeitsspeicher.
Der ist vom Grafikprozessor aus schneller erreichbar und entlastet
den Hauptspeicher.
Vorteil dieser Entwicklung: Computergrafiken werden viel schneller
berechnet.
Hauptplatine
Dort befinden sich die Anschlüsse und Steckplätze für
die meisten
Bauteile des Computers.
Hauptprozessor
Siehe Prozessor.
Hertz
(Hz)
Einheit für Frequenz (Anzahl der Wiederholungen eines Vorgangs
pro Sekunde).
HDCP
Abkürzung für „High Bandwidth Digital Content Protection“.
Kopierschutz,
der bei HDMI-Anschluß (zum Teil auch über DVI) benutzt
wird. Arbeitet das angeschlossene Wiedergabegerät nicht mit diesem
Kopierschutz Standard zusammen, bleibt der Bildschirm dunkel.
HDMI
Digitaler Anschluß für Bild- und Tongeräte,
der die Signale mit dem Kopierschutz HDCP ausgibt.
Hotspot
Ist Ihr tragbarer Computer mit einem Funknetzwerk-Adapter für
Wireless LAN ausgestattet, so können Sie beispielsweise an Flughäfen
drahtlos auf ein bestehendes Netzwerk, normalerweise das Internet,
zugreifen. So ein Ort
wird Hot Spot genannt. Der Service ist nicht kostenlos und wird über
Kreditkarte oder bestehenden Anbietervertrag mit dem Netzbetreiber
abgerechnet.
Hyper
Threading
Hyper Threading (HT) ist ein technischer Kniff, mit dem ein Prozessor
der Firma Intel einem Betriebsystem vorgaukelt, dass sich ein vollwertiger
zweiter
Prozessor im PC befindet. So kann das Betriebssystem bestimmte Aufgaben
aufteilen und den Prozessor besser auslasten. Das funktioniert allerdings
nur, wenn sowohl Hauptplatine und Prozessor als auch Betriebssystem
und
Programme diese Technik „verstehen“ und mit ihr arbeiten
können.
ICON
Programme, Dateien, Verzeichnisse, Drucker und andere Objekte werden
auf
der grafischen Benutzeroberfläche als „Icons“ angezeigt.
Das sind kleine Bilder oder Symbole, aus denen man mehr oder weniger
gut auf den Inhalt oder die Bedeutung des zugrunde liegenden Objekts
schließen kann. Unterhalb eines
Icons steht in Textform eine kurze Beschreibung oder Bezeichnung des
betreffenden Objekts oder – bei Dateien und Verzeichnissen –
der Namen.
ISDN
Das digitale Telefonnetz ISDN („Intergrated Services Digital
Network“) bietet
im Vergleich zum herkömmlichen Telefonnetz bessere Sprachqualität
und eine wesentlich schnellere Datenübertragung, zum Beispiel
beim Internet-Surfen
(bis zu 82000 Zeichen pro Sekunde) auf einer ISDN-Leitung.
JPG
(auch JPEG)
Dateiformat für Bilder. Als JPG-Datei gespeicherte Bilder sind
komprimiert, also „zusammengepackt“, so dass sie nur wenig
Platz auf der Festplatte benötigen.
Kilobit
1024 Bit.
Kilobyte
1024 Byte.
Kilohertz
1000 Hertz.
Komprimierung
Um Daten platzsparend zu speichern, werden Sie mit speziellen Programmen
komprimiert („zusammengepackt“). Es gibt Komprimierungen
ohne Verlust von Computer-Dateien (bekanntes Beispiel: „Winzip“)
und solche mit Verlusten (JPG). Je stärker die Komprimierung,
desto geringer wird die Dateigröße des Bildes und desto
schlechter gerät die Bildqualität.
LAN
Abkürzung für „Local Area Network“, steht für
ein lokales, also innerhalb
eines Gebäudes errichtetes Computer-Netzwerk
LCD
„LCD“ ist die Abkürzung für Liquid Crystal Display“.
Mit Hilfe dieser
Flüssigkristall-Anzeige ist der Bau von sehr flachen Bildschirmen
auch für Fernseher möglich. Zwischen zwei Folien wird eine
Schicht mit
Flüssigkristallen eingefügt, die bei angelegter Spannung
die Lichtbrechung
ändern und unterschiedliche Farben darstellen können.
Master/Slave
Wenn Sie zwei EIDE –Festplatten in ihrem Computer betreiben,
müssen Sie bestimmen welches Laufwerk „das Sagen hat“.
Dieses heißt dann „Master“
das andere „Slave“ („Herr“ und „Sklave“).
Die Einstellung erfolgt mit kleinen Schaltern (Jumper) auf den Festplatten.
Megabit
Ein Megabit entspricht 1024 Kilobit.
Megabyte
Ein Megabyte entspricht 1024 Kilobyte.
Megahertz
1000 Kilohertz.
Megapixel
Ein Megapixel entspricht einer Million Pixel. Bei Digitalkameras gibt
die Anzahl
der Megapixel die mögliche Bildqualität an – mehr
Megapixel stehen für einen größeren Detailreichtum
der Aufnahmen.
Modem
Ein Modem ist quasi ein Telefon für den Computer. Damit kann
sich der
Rechner in das Telefonnetz einwählen und so mit entfernt gelegenen
Computern oder auch ganzen Netzwerken Daten austauschen.
MP3
Weitverbreiteter Standard zur Komprimierung von Musik und anderen
Audio-Dateien. Solche Dateien können im MP3-Format auf rund ein
Zehntel der ursprünglichen Größe reduziert und dann
auch per Internet verschickt werden – und zwar fast ohne hörbare
Qualitätseinbußen. Zur Wiedergabe benötigt man einen
MP3-Spieler.
Netzwerk
Ein Netzwerk ist ein Verbund von mehreren Computern oder Spielekonsolen,
die untereinander Daten austauschen. In jedem Gerät muss eine
Netzwerkkarte vorhanden sein, an die dann das Netzwerkkabel angeschlossen
wird.
In modernen Computern und Spielekonsolen ist eine solche Karte meist
fest eingebaut. Eine Besonderheit gibt es bei Modems für einen
DSL – Anschluss: Diese Geräte werden entweder per USB-
oder per Netzwerk-Kabel mit dem Computer verbunden. Wenn Sie Daten
innerhalb eines Wireless LAN
übertragen wollen, benötigen Sie einen „Funknetzwerkadapter“.
Damit werden die Daten per Funksignal übertragen.
Open
GL
Unter dem Begriff Open GL versteht man eine spezielle Programmsammlung,
am ehesten vergleichbar mit Direct-3D. Diese Sammlung verbessert unter
Windows die Darstellung und Erzeugung von grafischen Effekten in Computerspielen.
Optisch-digital
Über optisch-digitale Ausgänge werden Daten als Lichtimpulse
durch ein spezielles Kunststoffkabel übertragen.
PAL
PAL ist die Fernsehnorm in Deutschland, NTSC die in den USA und Japan.
Reine NTSC-Geräte können keine Pal-Programme darstellen
und umgekehrt. Deshalb müssen Spiele für den deutschen Markt
und vom Hersteller dem PAL-System angepasst werden. Dabei gibt es
ein Problem: NTSC überträgt Fernseh- und Videosignale mit
einer geringeren Bildauflösung. Bei der Umsetzung für PAL
reichen die im Spiel enthaltenen Bildinformationen nicht ohne Nachbearbeitung
für eine den Bildschirm füllende Darstellung aus. Das Bild
von NTSC-Spielen wird dann auf dem Pal-Fernseher „gestaucht“,
am oberen und unteren Rand sind schwarze Balken, die sogenannten PAL-Balken
zu sehen.
Partition
Die Festplatte eines Computers lässt sich in mehrere Bereiche,
sogenannte Partitionen, aufteilen. Es gibt zwei Arten von Partitionen:
die primäre und die erweiterte Partition. Damit eine Festplatte
im Computer betrieben werden kann, muß zumindest eine Partition
angelegt, aktiviert und formatiert werden. Nur von dieser primären
Partition kann ein Betriebssystem gestartet werden. Sie
bekommt den Laufwerksbuchstaben „C“. Weitere Laufwerkesind
nicht möglich, sondern werden in der erweiterten Partition angelegt.
Hier lässt sich der Platz
auf der Festplatte in bis zu 23 weitere gedachte („logische“)
Laufwerke
einteilen, die alle alphabetisch fortlaufend bezeichnet werden. Das
erste Laufwerk in der erweiterten Partition bekommt den Buchstaben
„D“ und so weiter.
PCI
„Peripheral Components Interconnect“, auf Deutsch etwa:“Verbindung
für Zusatzgeräte“, ist eine Norm für Computer-Erweiterungssteckkarten.
Computer haben meist bis zu sechs solcher PCI-Steckplätze.
PCI-Express
(PCIe)
Diese Technik ist schneller und flexibler als PCI und AGP und wird
diese beiden mittelfristig ablösen. Alte Steckkarten können
nicht mit PCIe-Anschlüssen verwendet werden. Es gibt mehrere
PCI-Express-Arten, x1, x2, x4, x8 und x16. x8 hat acht Datenleitungen,
x16 dagegen 16, um Informationen zwischen Anschluß und Hauptplatine
zu transportieren. X16 ermöglicht also einen
weitaus höheren Datendurchsatz als x8.
Pixel
Siehe Bildpunkt.
Pixel
Shader
Pixel-Shader sind Programme für den Grafikprozessor einer 3D-Grafikkarte.
Sie geben Gegenständen in dreidimensionalen dargestellten Spielen
ein besonders realistisches Aussehen, indem sie sie etwa metallisch
wirken lassen oder Lichtreflexe und Schattierungen hinzufügen.
Prozessor
Der Prozessor ist ein kleines Bauteil im Computer, das sehr schnell
komplizierte Rechenoperationen erledigt. Die zentrale Recheneinheit
im PC heißt Hauptprozessor aoder auch kurz CPU („Central
Processing Unit“).
Port
Port heißt ursprünglich „Hafen“, in der Elektronik:
„Anschluß“. In Netzwerken werden die einzelnen Kanäle
einer Netzwerkverbindung mit Port-Nummern durchnummeriert. Die einzelnen
Ports sind meist für bestimmte Dateninhalte reserviert. So werden
im Internet etwa Seiten in der Regel über Port 80 übertragen.
Ist der an einem Rechner gesperrt, so kann der PC keine
Internet-Seite darstellen.
RGB
Eine RGB-Verbindung überträgt Bildinformationen getrennt
für die Farben Rot, Grün und Blau. Diese Übertragungsart
(zum Beispiel zwischen DVD-Spieler und Fernsehgerät) liefert
in der Regel die beste Bildqualität.
Router
Ein Router ist ein Spezial-Computer mit mehreren Netzwerkanschlüssen,
der im Netzwerk den Datenverkehr regelt.
Serial-ATA
(S-ATA)
Serial-ATA ist ein jüngerer Standard für Datenübertragung
zwischen
Hauptplatine und Festplatten, Geschwindigkeit bis zu 150 Megabyte
pro Sekunde. Vorteil: Das S(erial)-ATA-Kabel ist flach, sehr dünn
und
beeinflusst daher den Wärmefluss im PC nicht so stark wie bisher
verwendete Flachbandkabel. Serial-ATA 2 ist der weiterentwickelte
Nachfolger dieser Übertragungstechnik. Festplatten nach S-ATA-2-Standard
sind zwar auch an
S-ATA-Anschlüssen verwendbar, erreichen in diesem Fall allerdings
nicht die theoretisch maximale Datenübertragungsrate von 300
Megabyte pro Sekunde.
Server
In den sogenannten Client-Server-Netzwerken gibt es zwei Arten von
Computern – die Clients (auf Deutsch: „Kunden“,
zum Beispiel ein Arbeitsplatz-PC) und die meist zentral aufgestellten
Server (auf Deutsch: „Diener“), die
den Clients arbeitsintensive Dienste zur Verfügung stellen. Typische
Server-Leistungen sind etwa die Organisation des E-Mail-Verkehrs (elektronische
Post), das Verwalten großer Datenmengen (zum Beispiel Datenbanken),
das Angebot
der Online-Spiele-Verwaltung im Internet sowie die Organisation von
Daten-Zugriffsrechten für die Teilnehmer an einem Computer-Netzwerk.
Slave
Siehe Master.
SLI
Technologie, mit der die Grafikleistung bei Computerspielen drastisch
erhöht werden soll. Für SLI (Abkürzung für „Scalable
Link Interface“) benötigt man
zwei bestimmte Grafikkarten gleichen Typs und eine spezielle Hauptplatine.
Die beiden Karten werden mittels eines speziellen Steckers miteinander
verbunden, eine Karte übernimmt die Bilddarstellung auf den Monitor.
An der Bilderzeugung arbeiten dagegen beide Grafikkarten parallel.
Vereinfacht gesagt, kümmert sich eine Karte um die Berechnung
der unteren Bildhälfte, die andere übernimmt die obere.
Die Teilbilder werden dann in der für die Bildwiedergabe bestimmten
Karte zusammengefügt und zum Monitor übertragen.
S-Video
S(uper)-Video ist ein Videostandard, der Farb- und Helligkeitsinformationen
eines Bildes getrennt überträgt. Die Anteile von S-VHS-Signalen
werden auf getrennten Kabeladern übertragen, es kommt daher nur
in geringem Maße zu einer verbesserten Bildqualität im
Vergleich zur Übertragung per Antennenkabel. S-VHS-Kabel verbinden
S-VHS-Aus- und Eingänge eines Bildaufnahme-/ wiedergabegerätes
zum Beispiel mit einem Fernseher.
Taktfrequenz
Die Taktfrequenz gibt an, wie schnell ein Prozessor arbeitet. Je höher
die in
Hertz angegebene Taktfrequenz ist, desto höher ist dementsprechend
auch die Arbeitsgeschwindigkeit des Prozessors.
Textur
Texturen sind kleine Bilder, die, ähnlich einer Tapete, auf Objekte
in Computerspielen „geklebt“ werden, um eine möglichst
realitätsnahe Oberflächendarstellung zu erreichen. So besteht
zum Beispiel eine Felswand
im Spiel aus einer sehr großen Zahl vieler kleiner, aneinander
gesetzter Fels-Texturen.
TFT
Die Abkürzung TFT steht für „Thin Film Transistor“,
übersetzt „Dünnfilm-Transistor“. Diese Bildschirmtechnik
ist eine Weiterentwicklung der LCD-Technik und arbeitet ebenfalls
mit Flüssigkeitskristallen. Sie wird vor allem in Flachbildschirmen
oder tragbaren Computern eingesetzt. Die Darstellung ist besonders
brillant, flimmerfrei und scharf. „LCD“ ist die Abkürzung
für „Liquid Crystal Display“. Mit Hilfe dieser Flüsssigkristall-Anzeige
ist der Bau von sehr flachen Bildschirmen auch für Fernseher
möglich. Zwischen zwei Folien wird eine Schicht mit Flüssigkristallen
eingefügt, die bei angelegter Spannung die Lichtbrechung ändern
und unterschiedliche Farben darstellen können.
Trojaner
Ein Trojaner oder Trojanisches Pferd ist ein Virus, das sich als nützliches
Programm tarnt und nach dem Start Schaden im Computer anrichtet.
UMD
UMD ist die Abkürzung für „Universal Media Disc“.
Damit werden die von der Playstation Portable (PSP) verwendeten Datenträger
bezeichnet, auf denen Spiele, Filme und Musik gespeichert werden können.
Eine UMD sieht aus wie
eine kleine CD, hat aber eine stabile Kunststoffhülle, aus der
sie nicht herausgenommen werden kann.
USB
Der USB-Anschluß („Universal Serial Bus“) ist eine
moderne Möglichkeit, Zusatzgeräte mit dem PC zu verbinden,
ohne dass in jedem Fall eine
zeitraubende Installationen notwendig wäre. Das aktuelle Betriebssystem
Windows XP beispielsweise „erkennt“ angeschlossene USB-Geräte
automatisch. Die maximale Datenübertragungsrate beträgt
für die veraltete USB-Version 1.1 bis zu 1,31 Megabyte pro Sekunde.
Die aktuelle USB-Version 2.0 schafft
dagegen bis zu 57,22 Megabyte pro Sekunde.
VGA
VGA ist die Abkürzung für: “Video Graphics Array“,
einen älteren Grafikstandard, der die Darstellung von maximal
16 Farben bei einer Bildauflösung von 640x480 Bildpunkten ermöglicht.
Das funktioniert allerdings nur mit 50 bis 60 Bildern
pro Sekunde, eine langsame Bilderfolge, die sich durch unangenehmes
Flimmern des Bildschirms bemerkbar macht.
Mit 320x200 Bildpunkten können gleichzeitig 256 Farben (64 Graustufen)
aus
262
144 möglichen Farben dargestellt werden. Moderne Grafikkarten
leisten erheblich mehr, denn sie können weit mehr Farben sowie
höhere Auflösungen
auf dem Bildschirm darstellen und liefern bessere Bildwiederholfrequenzen
von mehr als 75 Hertz. Dennoch sind auch alle modernen Grafikkarten
in der Lage,
die VGA-Auflösung darzustellen. Der VGA-Standard wird automatisch
bei der Installation des veralteten Betriebssystem „Windows
98“ verwendet,
unabhängig davon, welche Grafikkarte in den PC eingebaut ist.
Der VGA-Anschluß dient der analogen Übertragung von Bildsignalen,
zum Beispiel vom Computer zum Monitor.
Viren
Computer-Viren sind Sabotage-Programme, die sich zum Beispiel vom
Internet aus auf dem Computer einnisten. Sie richten häufig großen
Schaden an, indem sie Daten auf dem Computer verändern oder gar
löschen.
Wireless
LAN/WLAN
„Wireless“ ist das englische Wort für „drahtlos“.
Daten in einem lokalen
Netzwerk werden in diesem Fall per Funk statt mit Hilfe von Kabeln
übertragen.
„Wireless LAN“ wird auch „WLAN“ abgekürzt.
Es gibt WLAN-Übertragungsstandards mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
IEEE 802.11b überträgt Daten mit bis zu 11 Megabit pro Sekunde,
IEEE 802.11g
mit bis zu 54 Megabit pro Sekunde, IEEE 802.11g+ mit höchstens
108 Megabit pro Sekunde und IEEE 802.11g++ mit maximal 125 Megabit
pro Sekunde. Ein WLAN-Router ist ein Gerät, das ein drahtloses
Funk-Netzwerk aufbaut und bei Bedarf eine Verbindung ins Internet
ermöglicht.
WMA
Verfahren, mit dem Musikdateien platzsparend gespeichert werden können.
WMA-Stücke nehmen bei gleicher Klangqualität nur etwa halb
so viel Speicherplatz in Anspruch wie MP3-Dateien.